Verkettung unglücklicher Umstände

Gespeichert von Erik Wegner am/um Di., 27.05.2014 - 11:26
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Ist das von außen gesteuert? Lässt er sich für den Blödsinn bezahlen? Weil, anders lässt sich doch nicht erklären, dass der Chefredakteur der Zeit vier Tage nach einem Artikel zum Thema Lücke im EU-Wahlrecht genau diese Lücke ausnutzt.

Es geht um den Chefredakteur der Zeit. Durch seine doppelte Staatsbürgerschaft bekam er auch zwei Wahlbenachrichtigungen zur Europawahl. Und er hat zweimal abgestimmt.

Damit nutzte er eine Lücke im europäischen Wahlrecht aus, über die die Zeit vier Tage zuvor berichtet hat. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Irgendwie erweckt es bei mir den Eindruck, mit diesen Aktivitäten soll abgelenkt werden, abgelenkt von wichtigeren Punkten wie dem eigentlichen Ergebnis der Europawahl. Dass die Konservativen leider wieder stärkste Kraft geworden sind, damit diejenigen, die eben gerade nichts ändern wollen, sondern die gegenwärtigen Zustände konservieren. Und bei den Verbindungen, die Die Anstalt aufgezeigt hat, ist es gar nicht so abwegig, dass bei dieser Mauschelei eben ein Bauernopfer aus den eigenen Reihen gebracht wird.

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