Nachmacher

Gespeichert von Erik Wegner am/um Do., 19.06.2014 - 07:58
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Hier kommt gerade Werbung für den nächsten Instant Messenger an.

Diesmal ist es Sicher. Also das ist der Name des Programms und so soll es auch intern funktionieren.

Dabei frage ich mich eher, warum keiner einen schicken Jabber-Client entwickelt. Und dort noch die Erweiterung für Positionsangaben und Dateitransfer ergänzt.

Den am Ende sind die Nutzer immer gefangen in den Grenzen des Anbieters. Whatsapp spricht nur mit Whatsapp, Telegram nur mit Telegram, Sicher nur mit Sicher.

Man stelle sich mal vor, Telekomkunden könnten E-Mails nur an @t-online.de schreiben. Und GMX nur an GMX-Kunden. Arcor-Kunden nur an @arcor.de. Das will doch keiner. Die Nachrichten sollen universell zugestellt werden können. Dafür ist Jabber genau richtig. Selbst Facebook und Google nutzen das XMPP-Protokoll (XMPP ist die Definition des Datenaustauschs, die Jabber nutzt).

Eine Frage lässt mich noch ratlos zurück. Wie finanziert sich dieser Dienst? Daten würden angeblich nicht verkauft, Werbung ist nicht drin, eine Gebühr gibt es nicht?

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